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Weiterbildung in der Schweiz: Die 5 häufig unterschätzten Kostenfallen

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Die grundsätzlich gute Nachricht ist, dass Unternehmen vermehrt in das Know-how ihrer Mitarbeiter investieren. Das geht aus der Studie „Weiterbildung in der Schweiz“hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) 2017 veröffentlichte. Hier heisst es: „Der Anteil der Personen mit guter Ausbildung oder mit Führungsfunktion, die bei der Weiterbildung von der Unterstützung des Arbeitgebers profitierte, ist überdurchschnittlich hoch.“ Soweit, so gut. 

Die schlechte Nachricht ist, dass die Situation für Teilzeitmitarbeitende weniger gut aussieht. Hier liegt „der Anteil der unterstützten Personen mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 50 Prozent mit 43 Prozent deutlich tiefer als derjenige von Personen, die ein höheres Pensum haben (60 – 65 Prozent)“, konstatieren die Studienautoren.

Arbeitgeber vernachlässigen die Weiterbildung ihrer weiblichen Mitarbeiter

Beispielsweise Frauen mit kleineren Kindern arbeiten häufiger in Teilzeit als ihre männlichen Kollegen. Laut der Erhebung ist das einer von verschiedenen Gründen, weshalb insbesondere Frauen in ihrer Personalentwicklung weitaus weniger von ihrem Arbeitgeber unterstützt werden als Männer.

Das ist schlecht, da so manche Schweizer Organisation damit eine wichtige Arbeitsmarktressource von der betrieblichen Weiterbildung ausschliesst. Doch mit dem zunehmenden demographischen Wandel gilt es insbesondere Frauen wieder stärker und mit voller Verantwortung in Unternehmen zu integrieren, weil jede gut ausgebildete Arbeitskraft wertvoll ist. Ergo: Wer in Teilen an der Weiterbildung seiner Mitarbeiter spart, spart am falschen Ende.

Die fünf häufigsten Kostenfallen in der Weiterbildung

Viele Unternehmen schicken ihre Arbeitgeber zum Beispiel nach wie vor auf Präsenzseminare und tappen damit in unterschätzte Kostenfallen – die fünf häufigsten sind:

  • Kosten für das Seminar: Für die Weiterbildung reist ein Trainer oder Coach für die Zeit der Fortbildung an. Nicht nur für die Kompetenzen, die er mit Kursteilnehmern teilt, sondern auch für seinen Aufenthalt und seine Anfahrt fallen Kosten an.
  • Seminargebühren für den Mitarbeiter: Wer seine Arbeitnehmer zu einer Tagung schickt, übernimmt dafür die Kosten. Meist fallen aber nicht nur Tagungsgebühren an, sondern auch Reise- und Übernachtungskosten.
  • Ausfall des Mitarbeiters: Für die Zeit des Seminars sind Mitarbeiter in der Regel von ihrer Arbeit freigestellt, werden aber natürlich dennoch voll entschädigt.
  • Mehrarbeit anderer Arbeitnehmer: Fallen wichtige Schlüsselmitarbeiter wegen der Teilnahme an Weiterbildungen aus, müssen andere deren Aufgaben übernehmen. Hier fallen gegebenenfalls Überstunden an, die zusätzlich vergütet werden müssen.
  • Stress: Ist ein Arbeitnehmer regelmässig bei Lehrgängen sorgt das für alle Beteiligten für mehr Stress. Für Vertretende, weil sie permanent durch Mehrarbeit belastet werden. Für den Lernenden, weil er permanent Arbeiten an andere übertragen und die Übergabe angemessen organisieren muss. Hinzu kommt die bisweilen nervenaufreibende Pendelei zwischen Arbeitsort und Fortbildungsort, was zu Mehrbelastung führt. Und Stress erhöht nachweislich die Krankheitsanfälligkeit. Die Folge: Die Ausfallquote im Unternehmen steigt unvermeidbar.

So durchbrechen Sie die Abwärtsspirale in der Weiterbildung

Es gibt aber einen Weg, diese Abwärtsspirale zu durchbrechen, alle Mitarbeiter gleichwertig in die Weiterbildung einzubeziehen und dabei auch noch Kosten zu senken. Das Stichwort ist „Mobiles Lernen“. Mit einer digitalen Lernplattform sparen sich Mitarbeitende lange Anfahrtswege, Übergabe-Stress und Abwesenheiten und das Unternehmen spart folglich Geld. 

Über Lern-Apps lassen sich Lerninhalte perfekt in die beruflichen Terminplanung einbauen – immer dann, wenn gerade Zeit vorhanden ist können Lerninhalte standortunabhängig abgerufen werden. Sei es in Form von Quizzes, Webinaren, Tutorials, Texten, Checklisten und in vielen anderen modernen Formaten.

Dezidierte Benutzer- und Rechtekonzepte

Mitarbeiter-Apps bieten dagegen größtmögliche Sicherheit vor Datenschutzverstößen, weil die Daten sicher und datenschutzkonform an zentraler Stelle innerhalb der EU gehostet werden und somit der DSGVO unterliegen. Dank entsprechender Vorkehrungen werden über die Business-Apps keine Daten ausgelesen oder unerlaubt mit anderen Firmen geteilt. 

Ein weiterer Vorteil: Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, kann dessen Zugang zu der Kommunikations-App gesperrt werden und er erhält keine internen Informationen mehr, für die er nicht autorisiert ist. Auch das wäre über WhatsApp nicht zu bewerkstelligen.

Eine interne Kommunikation via Mitarbeiter-App erfüllt aber nicht nur datenschutzrechtlich alle Anforderungen, die ein moderner Betrieb an eine gelingende interne Kommunikation stellt.

Mobiles Lernen vereint viele Vorteile

Trotz „Mobile Learning“ kommt auch die persönliche Betreuung durch Ausbildungspersonen nicht zu kurz. Lernende werden über die App von Coaches begleitet. Ausserdem lernen Mitarbeitende mit anderen Fortbildungsteilnehmern in virtuellen Klassenzimmern und können sich auch mit diesen austauschen.Parallel sinken die Kosten, denn:

  • Fahrtkosten entfallen
  • Hotelkosten entfallen
  • Ausfallzeiten des Mitarbeiters entfallen
  • Überstunden durch Vertretungen entfallen

Darüber hinaus reduziert sich der mit der Ausbildung verbundene Stress auf ein Minimum, was wiederum die Gefahr erhöhter Krankheitsraten durch eine andauernde Überlastung senkt. Während Sie also Ihr Budget schonen, bleiben Ihre Mitarbeiter konsequent auf dem neuesten Stand. Und zwar ohne Ausnahme! Somit entsteht eine wirkliche Win-Win-Situation.

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