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Berufswiedereinstieg nach einer langen Familienphase: So steigern Sie Ihre Arbeitnehmerattraktivität

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Der berufliche Wiedereinstieg nach einer langen Familienphase fällt nicht immer leicht. Gerade Frauen der Generation 40 plus können ein Lied davon singen. Oft haben sich Inhalte und Arbeitsweisen während der Erziehungszeit massiv verändert. Doch mit dem richtigen Weiterbildungsmodell sind Rückkehrerinnen schnell wieder up-to-date – und bleiben es auch. 

Generation 40 plus: Langjährige Auszeiten gehören zum Alltag

Frauen, die heute zwischen 40 und 50 Jahren alt sind, bekommen jetzt die Folgen von langen beruflichen Auszeiten zur Betreuung der eigenen Kinder zu spüren. Im Jahr 2010 kritisierte ein Bericht von der Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) die seinerzeit mangelnden Möglichkeiten für die Kinderbetreuung beider Elternteile. 

Noch heute können rund 20 Prozent der Kinder im Vor- wie auch im Schulalter nicht in gewünschtem Umfang betreut werden. Also arbeiten die meisten Mütter höchstens in Teilzeit. Das ist oft die einzige Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren.

Mangelnde Kinderbetreuung und ihre Folgen

Innerhalb der Generation 40 Plus befand sich für die meisten Frauen selbst eine Teilzeitstelle ausser Reichweite. Und so blieben viele Mütter in der Schweiz bis ungefähr zum Jahrgang 1977 nach der Geburt viele Jahre ohne Erwerbstätigkeit zu Hause. Sie verzichteten damit nicht nur auf sich bietende Karriereoptionen. Auch die Weiterbildung lag unweigerlich brach. Der Job war gedanklich in weite Ferne gerückt, im Alltag zählten jetzt andere Prioritäten.

Der Wiedereinstieg ins Berufsleben musste warten, bis die Kinder eine gewisse Selbstständigkeit erreicht hatten und erfolgte meist mit dem Schuleintritt des Nachwuchses. Im Klartext ist somit von Auszeiten von mindestens sechs Jahren oder mehr die Rede – je nachdem, ob Spross Nummer eins in der Zwischenzeit noch ein Geschwisterchen bekommen hatte oder nicht.  

Realitätsschock beim beruflichen Wiedereinstieg ist gross

Die jüngsten Vertreter aus dieser Generation dürften jetzt in den Job zurückkehren. Die Rede ist von den knapp über 40-Jährigen. Der Realitätsschock, der sich nach der jahrelangen Auszeit bei ihnen eingestellt haben dürfte, muss immens gewesen sein: Die Uhren in der Arbeitswelt waren in dem halben oder ganzen Jahrzehnt der Abwesenheit schliesslich nicht stehen geblieben. 

Nichtsdestotrotz haben viele Wiedereinsteigerinnen den festen Willen, es allen in der Berufswelt noch einmal richtig zu beweisen. Doch dafür benötigen sie das richtige fachliche Know-how. Und je schneller sie sich dieses aufbauen, umso besser. Aber wie soll das gehen? Der Nachwuchs ist zwar vormittags in der Schule betreut, fordert aber spätestens am Nachmittag, wenn die Working Mums ebenfalls wieder vom Job zurück sind, Aufmerksamkeit. 

Zeitintensive Weiterbildungen ausser Haus sind oft nicht realisierbar

Zwar sind die Jungen oder Mädchen nun in einem Alter, in dem sie sich viel allein beschäftigen. So selbstständig wären sie dann aber auch wieder nicht, dass eine zeitintensive Weiterbildung ausser Haus realisierbar wäre. Ein Dilemma? Mit dem richtigen Weiterbildungsformat nicht. Stichwort: Lernen über eine digitale Plattform. Das Ganze funktioniert via PC, Tablet und Mobiltelefon.

Das Prinzip: Lernende können sich – gemäss ihrer beruflichen und privaten Terminplanung, ihren privaten Verpflichtungen und ihrem persönlichen Lerntempo – immer dann Zeit für die Weiterbildung nehmen, wenn es ihnen am besten passt. So lassen sich auch ambitionierte Weiterbildungen mit einem hohen Arbeitspensum in den eigenen Alltag integrieren. Sogar die anerkannten SVF-Zertifikate in den Bereichen Leadership oder Management zum Beispiel.

Betreuung durch Ausbildungspersonen

Dabei müssen lernende Berufswiedereinsteigerinnen keine Sorge haben, stumpf und alleine vor sich hin lernen zu müssen. Die entsprechenden Portale eröffnen die Verbindung zu Ausbildungspersonen, die die Weiterbildende betreuen und jederzeit offene Fragen beantworten. Das kann innerhalb einer Lerngruppe geschehen oder auch eins-zu-eins im Chat. 

Als Lehrmittel stehen die unterschiedlichsten Medien zur Verfügung, so dass die Lernende auf das zurückgreifen kann, was dem eigenen Lerntypus gerecht wird. Mancher lernt besser über visuelle Reize und greift direkt zum Lehr-Video. Andere nehmen Inhalte besser auditiv auf. Für sie sind die in die Lernplattform integrierten Podcasts das perfekte Format. Wieder andere finden die hinterlegten und kommentierten Powerpoint-Präsentationen spannend und, und, und. 

Fazit: Gerade arbeitende Mütter, die im Beruf wieder fest Fuss fassen wollen, profitieren von einem durchdachten Weiterbildungsangebot, das sich perfekt in die eigene Work Life Balance integrieren lässt. So stellen Wiedereinsteigerinnen sicher, sich stets auf dem Laufenden zu halten und über die neuesten Entwicklungen informiert zu sein. Eine bessere Investition in die eigene Employability gibt es nicht. Gerade in Zeiten, in denen sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt quasi sekündlich wandeln, ist es gut, alles selbst im Griff zu haben.

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